Stabile Leitung oder Funkstille?
Körpersprache als Verbindung von Hund und Halter
Kommunikation zwischen Mensch und Hund findet ständig statt – auch dann, wenn wir nichts sagen. In diesem Kurs schauen wir uns genau diese leisen Gespräche an: die körpersprachlichen Kontaktaufnahmen zwischen Hund und Halter. Wann entsteht echte Verbindung? Wann hört der Hund zu – und wann ist die Leitung vielleicht gerade besetzt?
Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie wir mit einem Hund überhaupt ins Gespräch kommen. Welche Signale nutzt der Hund, um Kontakt aufzunehmen, und wie reagieren wir darauf? Gleichzeitig werfen wir einen ehrlichen Blick auf unser eigenes Verhalten: Wie oft sprechen wir unsere Hunde an – vielleicht zu oft, vielleicht im falschen Moment? Und was passiert, wenn wir den „Hörer“ so häufig abnehmen, dass der Hund lernt, nicht mehr wirklich zuzuhören, wenn es darauf ankommt?
Im Mittelpunkt steht dann das Bewusstsein für die eigene Körpersprache. Wie wir stehen, gehen, schauen, uns bewegen – all das spricht mit dem Hund, ob wir wollen oder nicht. Wir beschäftigen uns damit, wie ein klares, angemessenes Ansprechen aussieht, wie Missverständnisse entstehen und wie wir es schaffen, mit unserem Hund im Dialog zu bleiben, statt aneinander vorbeizureden.
Zusammensetzen werden sich die Einheiten aus theoretischem Input und Austausch, Mensch-Mensch-Übungen (um sich zu üben und Selbsterfahrung zu sammeln) sowie aktivem Arbeiten mit dem eigenen Hund.
Dieser Kurs lädt dazu ein, feiner hinzuhören, genauer hinzusehen und die Verbindung zum eigenen Hund bewusster zu gestalten. Für mehr Präsenz, mehr Verständnis und eine stabile Leitung – auch dann, wenn es im Alltag einmal schwierig wird.
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Trainer:innen
Tina Lau
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