Körpersprache beobachten lernen
Sich Zeit nehmen, um genauer hinzusehen
Wie sieht echte Kommunikation unter Hunden aus?
Wann ist Spiel wirklich Spiel?
Wo beginnt Unsicherheit, wann entsteht Spannung, und wie können wir als Menschen lernen, Hundeverhalten besser zu lesen, statt vorschnell zu bewerten?
In dieser Stunde geht es nicht um ein wahlloses „Leinen los und mal schauen“.
Stattdessen stellen wir gezielte, individuell ausgewählte Begegnungen zwischen Hunden zusammen, die durch mich als Hundetrainerin begleitet, beobachtet und eingeordnet werden.
Es werden wechselnde Konstellationen von Hunden auf dem Platz in den Freilauf gehen und uns die Möglichkeit geben, sie und ihre Interaktion sowie ihre Körpersprache zu betrachten.
Jede Einheit bietet neue Perspektiven, doch nicht jeder Hund wird in der Stunde gleich aktiv eingebunden sein können.
Manche Hunde stehen mehr im Fokus, andere weniger – genau so, wie es für sinnvolle, sichere und lehrreiche Begegnungen am wertvollsten ist.
Es sollte somit das Ziel sein, viel zu sehen, egal ob am eigenen Hund oder an den anderen Hunden, um zu versuchen, das Gesehene mit Anleitung einzuordnen.
Denn oft lernt man durch bewusstes Beobachten mindestens genauso viel wie durch eigenes Handeln.Wie sieht echte Kommunikation unter Hunden aus?
Teilnahmevoraussetzung:
Euer Hund sollte eine grundlegende Sozialverträglichkeit mitbringen. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass er jeden Hund lieben oder konfliktfrei sein muss. Meinung, Charakter und Kommunikation sind ausdrücklich erlaubt.
Wichtig ist jedoch:
Freilaufkontakte im Alltag sollten grundsätzlich möglich sein und auch gelebt werden
der Hund sollte sozial ansprechbar bleiben
keine massive Gefährdung anderer Hunde
Maulkorb
Für die Teilnahme an der Stunde ist ein gut sitzender, bereits etablierter Maulkorb (gute Passform mit genug Freiheit zum Hecheln und Gähnen - Empfehlung: Anpassung bei Rootdogs https://www.rootdogs-shop.de/maulkorb/) eine grundlegende Voraussetzung.
Der Maulkorb dient dabei nicht als Bewertung des Hundes, sondern schafft einen wichtigen Sicherheitsrahmen:
Er ermöglicht mir als Hundetrainerin, in komplexeren Situationen handlungsfähig zu bleiben, Begegnungen differenzierter zu begleiten und Hunde auch in anspruchsvolleren Momenten laufen zu lassen, ohne vorschnell unterbrechen zu müssen.
So entsteht mehr Raum für echte Kommunikation.
Die Hunde dürfen sich klar ausdrücken, Grenzen setzen, diskutieren und soziale Dynamiken zeigen – immer innerhalb eines sicheren Rahmens.
Gerade dadurch wird es möglich, Verhalten authentischer zu beobachten, feiner einzuordnen und nicht bereits bei jeder aufkommenden Spannung abbrechen zu müssen. So können Hunde ein Gespräch auch mal zu Ende führen.
Der Maulkorb schafft also Sicherheit für alle Beteiligten und gleichzeitig mehr Freiheit für sinnvolle, realistische Lernmomente. Sollte die Situation unter bestimmten Hunden komplett unkritisch und klar sein, kann ggf. situationsbedingt der Korb abgenommen werden. Grds. gilt aber erstmal Gleichheit für alle und somit Teilnahme für alle MIT Maulkorb.
Für wen ist diese Stunde geeignet?
Für alle, die:
Hundeverhalten sehen und verstehen möchten
ihren Blick schulen wollen
lernen wollen, Begegnungen sicherer einschätzen möchten
soziale Interaktionen nicht nur „laufen lassen“, sondern verstehen wollen
Denn je besser wir Hunde lesen können, desto fairer, sicherer und kompetenter können wir sie im Alltag begleiten.
Lernt, was Hunde wirklich sagen – jenseits von Schwarz-Weiß-Denken.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch und euren Hunden genauer hinzusehen.
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Termine
Offene Gruppe
Fortlaufende Termine mit variablen Teilnehmer:innen. Du kannst jeden Termin einzeln buchen.